Die Loro Parque Fundación hat jetzt einen neuen Erfolg ihrer internationalen Naturschutzarbeit verzeichnet: Neun auf Teneriffa geschlüpfte und aufgezogene Exemplare des bedrohten Lear-Ara wurden in ihr Ursprungsland Brasilien verschickt, um dort mit Artgenossen vergesellschaftet zu werden. Dies ist die bedeutendste Rückführung dieser ehemals kritisch gefährdeten Aras nach Brasilien, die der Loro Parque Fundación nach zehn Jahren der Teilnahme am internationalen Schutzprogramm dank der erfolgreichen Arbeit ihrer Zuchtstation gelungen ist. Am 24. Februar konnten die Tiere im “Foz de Iguaçu” Vogelpark vom Technischen Leiter Dr. Yara Barros in Begleitung von Juan Villalba-Macias, dem Koordinator des Bioparque M´Boricua, der auch Mitglied der Loro Parque Fundación ist, in Empfang genommen werden.

Das Projekt wurde 2006 durch eine Anfrage der Brasilianischen Regierung an den Loro Parque wegen seiner Fachkenntnisse und Erfolge bei der Erhaltungszucht bedrohter Arten ins Leben gerufen, unter anderem, weil Loro Parque Fundación bereits zuvor bei der Zucht von Spix-Aras sehr erfolgreich war. So konnte die im Jahre 2001 in der Natur ausgestorbene Art sowohl durch die Förderung mit USD 726.000, als auch durch ein erfolgreiches Zuchtprogramm der Stiftung bewahrt werden. Alle Exemplare der Spix-Aras wurden 2012 nach Brasilien verschickt, mit dem Ziel sie wieder in ihrem natürlichen Lebensraum anzusiedeln.

Loro Parque Fundación hat 2006 vier Lear-Aras von der Brasilianschen Regierung erhalten und konnte in nur einem Jahrzehnt 36 Küken aufziehen. Dies ist der weltweit grösste Zuchterfolg mit dieser Art. Zusätzlich unterstützt Loro Parque Fundación eine Aufklärungskampagne für die lokalen Gemeinden in welche bereits USD 387.000 investiert wurden. Der bedeutenden Unterstützung dieses internationalen Projektes durch die Loro Parque Fundación ist es zu verdanken, dass es mittlerweile 1.200 freilebende Lear-Aras, im Vergleich zu den nur 242 im Jahre 2001 gezählten Vögeln, gibt. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature) stufte die Vögel daher von der Kategorie „kritisch gefährdet“ zu einer „gefährdeten“ Art ab.

Seit 1994 schützt Loro Parque Fundación Tiere und ihre Lebensraeume durch verschiedenste Internationale Artenschutzprogramme. In Süd Amerika allein hat die Loro Parque Fundación für die Unterstützung von 58 verschiedenen Projekten bis jetzt USD 6.409.005 investiert.       Die Naturschutzprogrammme tragen zur Rettung, Erhaltung und der Erforschung der Tiere bei, aber auch zur Aufklärung der Bevölkerung über die Bedrohung der Artenvielfalt im Rahmen von pädagogischen Kampagnen.